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«Wenn du einem Ziel nachjagst,
machst du dich unfrei. Wenn du allem, was du tust, so nachgehst, als ob es ein Ziel in sich selbst wäre, befreist du dich.» |
Dieser Grundsatz bringt
uns bei, dass wir aus jedem Zwischenschritt, der uns zum Erlangen
eines Zieles führt, Nutzen ziehen können.
Er sagt uns nicht, dass es keine Ziele geben soll, da die Planung
jeder Tätigkeit aufgrund von Zielen erfolgt. Es wird erklärt,
dass auf dem Weg zu einem Ziel alle Schritte, die zum Ziel führen,
auf die positivste Weise zu betrachten sind. Anderenfalls erzeugt
jede dem Ziel vorhergehende Tätigkeit Leiden, und so verliert
das Ziel an Sinn, selbst wenn man es erreicht, betrachtet man den
hohen Preis, den jeder vom Leiden begleitete Schritt gekostet hat.
Empfehlungen
1. Sich an Situationen erinnern, in denen die Sorge um die Ziele
und das Vergessen der unmittelbaren Schritte ein Vorhaben zum Scheitern
brachten.
2. Sich an Situationen erinnern, in denen die Ziele in Missverhältnis
zu den gemachten Zwischenschritten standen, was schliesslich zum
negativen Ausgang der Situationen führte.
3. Eine gegenwärtige Situation in Betracht ziehen, in der
man einem Ziel nachjagt, und versuchen, die notwendigen Zwischenschritte
mit Genauigkeit zu berücksichtigen, wobei das Ziel als etwas
Zweitrangiges betrachtet wird.
4. Mit anderen Leuten taktvoll das Problem der Ziele und der Aktivitäten
diskutieren, die zu deren Verwirklichung durchgeführt werden,
wobei die Bedeutung der Zwischenschritte hervorgehoben wird, als
wären sie Ziele an sich.
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