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7. Grundsatz der unmittelbaren Handlung
«Wenn du einem Ziel nachjagst,
machst du dich unfrei. Wenn du allem, was du tust,
so nachgehst, als ob es ein Ziel in sich selbst wäre,
befreist du dich.»

Dieser Grundsatz bringt uns bei, dass wir aus jedem Zwischenschritt, der uns zum Erlangen eines Zieles führt, Nutzen ziehen können.

Er sagt uns nicht, dass es keine Ziele geben soll, da die Planung jeder Tätigkeit aufgrund von Zielen erfolgt. Es wird erklärt, dass auf dem Weg zu einem Ziel alle Schritte, die zum Ziel führen, auf die positivste Weise zu betrachten sind. Anderenfalls erzeugt jede dem Ziel vorhergehende Tätigkeit Leiden, und so verliert das Ziel an Sinn, selbst wenn man es erreicht, betrachtet man den hohen Preis, den jeder vom Leiden begleitete Schritt gekostet hat.


Empfehlungen

1. Sich an Situationen erinnern, in denen die Sorge um die Ziele und das Vergessen der unmittelbaren Schritte ein Vorhaben zum Scheitern brachten.

2. Sich an Situationen erinnern, in denen die Ziele in Missverhältnis zu den gemachten Zwischenschritten standen, was schliesslich zum negativen Ausgang der Situationen führte.

3. Eine gegenwärtige Situation in Betracht ziehen, in der man einem Ziel nachjagt, und versuchen, die notwendigen Zwischenschritte mit Genauigkeit zu berücksichtigen, wobei das Ziel als etwas Zweitrangiges betrachtet wird.

4. Mit anderen Leuten taktvoll das Problem der Ziele und der Aktivitäten diskutieren, die zu deren Verwirklichung durchgeführt werden, wobei die Bedeutung der Zwischenschritte hervorgehoben wird, als wären sie Ziele an sich.

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